Losungen
Samstag, 19. Mai 2012
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Gemeindegeschichte
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Dieser Bereich ermöglicht einen kleinen Einblick in die über 100jährige Geschichte unserer Gemeinde in Leipzig. Die Anfänge Nur wenige Jahrzehnte nach dem die Brüderbewegung
von England kommend auch in Deutschland Gemeinden entstehen ließ, waren auch in
Leipzig gläubige Männer und Frauen von dieser Form, sich als Christen zu
versammeln, angetan. So kam es, dass sich 1852 ein erster Hauskreis in der
Moschelesstraße bildete. 1885 kam man dann zum ersten Mal zur Feier des Abendmahls,
was als "Brotbrechen" bezeichnet wurde, zusammen und begründete damit
eine örtliche Gemeinde, die sich "Christliche Versammlung" nannte. ![]() Bis 1892 versammelte man sich in verschiedenen gemieteten Räumen, z.B. in der
Poststraße (siehe Bild links). Im Jahre 1892 kam es infolge von Entwicklungen
im Mutterland England zu einer Trennung innerhalb dieser Gemeinde. Die Mehrzahl
der Geschwister versammelte sich weiter in der Merseburger Str. 85. Auf diese
Gemeinde geht die seit einigen Jahren in der Schiebestrasse in Eutritzsch beheimatete
Brüdergemeinde zurück. Ca. 80 Geschwister versammelten sich getrennt in der
Crusiusstraße, später in der Poststraße unter der Leitung von Bruder Eduard
Schmidt, der 1905 Leipzig verließ. In diesen Kreis hinein wirkten zwei Brüder, Theodor
Küttner (1870-1947) (siehe Foto)und Karl-Otto Steinert (1882-1932), die beide
zur Ausbildung in England bzw. in den USA gelebt und dort ihre Bekehrung und
Glaubenseindrücke erfuhren und mit ihrer Rückkehr die Lehre und Tradition der
"offenen Brüder" in die kleine Gemeinde brachten.Der Aufbruch Ab dem Jahr 1904, welches als Gründungsjahr unserer Gemeinde gelten kann, sieht sich die Gemeinde dem kleinen Kreis der Offenen
Brüdergemeinden in Deutschland zugehörig, wobei sich Sachsen zu einem
Hauptverbreitungsgebiet entwickelte und Leipzig ein gewisses Zentrum wurde.
Eine über Leipzig und Sachsen hinausgehende Bedeutung erlangte die monatliche
Schrift "Handreichung für den Glaubensweg" die von 1913-1938 in
Klotzsche bei Dresden von Albert von der Kammer und später von seinem
Schwiegersohn Fritz Koch herausgegeben wurde. Theodor Küttner und Karl-Otto Steinert gehörten
neben den Herausgebern zu den ständigen Autoren (siehe Bild - rechts vorne und
ganz links). ![]() Im Jahr 1905 konnte von dieser Gemeinde ein großer Raum am Johannisplatz 5 gemietet werden. Dieses Gebäude sollte für 38 Jahre Heimstatt dieser bis auf über 400 Mitglieder anwachsenden Gemeinde werden. In den 20iger Jahren wuchs die Gemeinde zahlenmäßig und es fanden viele Konferenzen statt. Auch waren Mitglieder der Gemeinde im Umland aktiv. So entstand im Jahr 1929 in Zweenfurth, einem kleinen Dorf im Osten von Leipzig ein Bibelkreis durch Geschwister der Gemeinde am Johannisplatz. Aus diesem Kreis ging die seit 1985 eigenständige Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Zweenfurth hervor, die bereits seit 1978 Gottesdienste in eigenen Räumen in der Mühlenstraße feierte. Zeit der Veränderungen Ab 1934 nannte sich wie andere "offene Brüdergemeinden" auch die Versammlung am Johannisplatz "Kirchenfreie christliche Gemeinde", intern wurde weiter auch der Name "Christliche Versammlung" verwendet. Am 20.8.1937 kam es unter weiterem Druck des nationalsozialistischen Regimes infolge des Verbots der "Christlichen Versammlung" in Deutschland zur Vereinigung mit dem Geschwisterkreis, von dem man sich 1892 getrennt hatte. Die Gemeinde, jetzt unter dem Namen "Bund freikirchlicher Christen" BfC registriert, versammelte sich jedoch weiter an zwei getrennten Orten. Im Zuge der Vereinigung des BfC mit dem Bund der Baptistengemeinden gehörte die Gemeinde ab 1942 dem "Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland" an, dessen Namen sie auch heute noch trägt. In der Bombennacht am 4.12.1943 wurde die Versammlungsstätte am Johannisplatz völlig zerstört. Danach versammelten sich die Gemeinde an verschiedenen Orten, ab 1947 in der Otto-Schill Str. 7. Nach Ende des Krieges wurden beide Brüdergemeinden wieder eigenständig und sehen sich seit dieser Zeit als "Schwestergemeinden" mit einem Zeugnis und vielen gemeinsamen Aktivitäten. Ein neues Gemeindehaus ensteht Mit dem Ende des Krieges begann die Suche nach einem neuen Gebäude als Ersatz für die im Krieg zerstörten Räumlichkeiten der Gemeinde. 1952 wurde mit dem Aufbau einer Ruine in der Jacobstraße begonnen. Aufgrund der schwierigen Materiallage wurde soviel wie möglich von der alten Bausubstanz weiterverwendet. ![]() Die Arbeiten an dem Gebäude konnten mit viel Einsatz und Engagement unter nicht immer leichten Bedingungen zwei Jahre später fertiggestellt werden - die Gemeinde Jacobstraße war enstanden und öffnete Ihre Türen für Gemeindemitglieder und Besucher gleichermaßen.
![]() Auch heute noch treffen wir uns als Gemeinde in dem Gebäude in der Jacobstraße, wenngleich seit der Einweihung vor über 50 Jahren noch vieles verändert, erweitert und modernisiert wurde. |
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Ab dem Jahr 1904, welches als Gründungsjahr unserer Gemeinde gelten kann, sieht sich die Gemeinde dem kleinen Kreis der Offenen
Brüdergemeinden in Deutschland zugehörig, wobei sich Sachsen zu einem
Hauptverbreitungsgebiet entwickelte und Leipzig ein gewisses Zentrum wurde.
Eine über Leipzig und Sachsen hinausgehende Bedeutung erlangte die monatliche
Schrift "Handreichung für den Glaubensweg" die von 1913-1938 in
Klotzsche bei Dresden von Albert von der Kammer und später von seinem
Schwiegersohn Fritz Koch herausgegeben wurde

