- Jeder mündige Mensch ist vor Gott persönlich verantwortlich - und zwar für sein Leben hier wie für seine Ewigkeit.
- Ohne persönlichen Glauben kann niemand Christ sein. Das bedeutet: Nachdem wir über Jesus Christus informiert sind, müssen wir persönlich zu einer Entscheidung kommen.
Losungen
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Wir sind die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Jacobstraße Leipzig (Brüdergemeinde)
Wir freuen uns über Ihr Interesse an uns! Nachfolgend versuchen wir kurz unser Werte und unsere Motivation zu erläutern:
Wir - das sind Menschen, die an Jesus Christus glauben und sich von Gott geliebt und angenommen wissen. Unser Glaube an Jesus Christus hat den Charakter einer persönlichen Beziehung, die uns in unserem Lebensalltag begleitet. Diese Erfahrung möchten wir mit anderen teilen, darum stehen unsere Veranstaltungen jedem offen.
Wir sind...
Freikirchlich
Dies bedeutet für uns:
Gemeinde
Der Glaube lässt keinen allein, er lebt und wächst dort, wo Menschen gemeinsam Gott loben und auf sein Wort hören. Wir feiern gemeinsam Gottesdienste, treffen uns in verschiedenen Gruppen, lesen gemeinsam die Bibel, singen, beten, unterstützen einander durch Gespräch und praktische Hilfe. Als Menschen, die durch den Glauben an Jesus Christus verbunden sind, wollen wir miteinander leben, aufeinander hören, füreinander da sein, und gemeinsam die Menschen in unserer Stadt mit der "frohen Botschaft" bekannt machen.
Brüdergemeinde...
Die Brüderbewegung, die in Deutschland etwa 1850 entstand, ist ein Zweig der großen Erweckungs- und Glaubensbewegung, die auf den reformatorischen Durchbruch biblischen Christusglaubens im 16. Jahrhundert zurückgeht. Angesichts der verschiedenen staats- und freikirchlichen Gruppierungen bewegte im 19. Jahrhundert viele Christen die Frage nach der Einheit der Gemeinde Jesu Christi, und aus diesem Suchen nach der Zusammengehörigkeit aller Kinder Gottes entstand die Brüderbewegung, zunächst in Großbritannien, dann auch in Deutschland. Man wollte nicht nur eine neue freikirchliche Gruppe bilden, sondern die Einheit der Kirche Christi bezeugen, indem man im Blick auf Gemeinschaft, besonders beim Abendmahl, offen für jeden Christen sein wollte, woraus u.a. die Bewegung der sogenannten "Offenen Brüder" entstand. Die Christen wurden schon in England als "Brüder" (Brethren) bekannt, weil sie sich untereinander "Brüder" nannten und die bruderschaftliche Gestaltung und Leitung in ihren gottesdienstlichen Zusammenkünften praktizierten, in Anlehnung an das Wort Jesu Christi in Matthäus 23, 8ff: "Einer ist eurer Meister, der Christus ... ihr alle aber seid Brüder."
... im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (KdöR)
Brüdergemeinden gibt es in Deutschland in verschiedenen Formen und verschiedenen, mehr oder weniger festen übergemeindlichen Zusammenschlüssen. Ein Teil der Brüdergemeinden hat sich in der "Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden ", die 1980 gegründet wurde, zusammengeschlossen. Diese Arbeitsgemeinschaft ist keine eigene Kirche oder Freikirche. Sie bietet den Gemeinden aber notwendige rechtliche Ordnungen, da wo sie diese brauchen. Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) besitzt sie die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR). Sie hat eine Verwaltungsstelle in Leipzig, die sich als Partner der örtlichen Gemeinden versteht und die verschieden Aufgaben dieser Gemeinden koordiniert. Das wesentlichen Merkmal der AGB liegt im Begriff "Arbeitsgemeinschaft": Es gibt Aufgaben, die eine Gemeinde allein nur schwer bewältigen kann. Deshalb brauchen die Gemeinden untereinander Gemeinschaft. Hier gilt der biblische Grundsatz: "Einer trage des anderen Last" (Gal 6,2). |
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